UMSONSTCONTAINER AM WERTSTOFFHOF ERÖFFNET

 

„STAND DER DINGE“ – NEUES ANGEBOT FÜR RESSOURCENSCHONUNG

Am Wertstoffhof in der Glender Straße ist ab sofort der „Stand der Dinge“ in Betrieb. Das Gemeinschaftsprojekt des Zukunftsraums Coburg, des CEB und der AG Zero Waste verfolgt ein klares Ziel: Gut erhaltene Gegenstände vor der Entsorgung zu retten und ihnen eine weitere Nutzung zu ermöglichen. Zur Eröffnung würdigte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig das Engagement der Beteiligten und hob die Bedeutung des Projekts für die Stadt hervor: „Der ‚Stand der Dinge‘ macht Nachhaltigkeit in Coburg ganz konkret erlebbar. Er zeigt, wie wir gemeinsam Ressourcen schonen und zugleich einen unmittelbaren Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger schaffen können.“

Vor Ort entscheidet das Team des Wertstoffhofs, welche abgegebenen Dinge sich für eine Weitergabe eignen. Diese werden im Container präsentiert und können von allen Interessierten kostenlos mitgenommen werden – unabhängig davon, ob selbst etwas abgegeben wurde. „Mit dem neuen Angebot machen wir nachhaltigen Konsum im Alltag einfacher und sichtbarer“, betont Katharina Probst, Projektmanagerin des Zukunftsraums.

Der „Stand der Dinge“ versteht sich bewusst nicht als Lösung für größere Entsorgungsmengen: Jährlich fallen in Coburg rund 2.000 Tonnen Sperrmüll an, etwa 800 Tonnen davon werden am Wertstoffhof abgegeben. Aufgrund begrenzter Kapazitäten kann der Container nur eine kleine Auswahl aufnehmen. Ziel ist es vielmehr, beispielhaft aufzuzeigen, wie viele gut erhaltene Gegenstände im Alltag entsorgt werden. „Wir wollen zu einem bewussteren Umgang mit Ressourcen anregen“, erklärt Johannes Balk, beim CEB verantwortlich für die Sparte Stadtreinigung.

Eine zentrale Rolle bei der Umsetzung spielte Lena Wallaschek. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Studiengang Integriertes Produktdesign entwickelte sie ein umfassendes Konzept für den Container und dessen Innenausstattung. Auf Basis von Interviews mit Bürgerinnen und Bürgern am Wertstoffhof erarbeitete sie das Ausstellungskonzept, das die Gegenstände in Szene setzt. Zudem stellte sie Bauanleitungen für Regale und Vitrinen bereit, die von den CEB-Handwerkern umgesetzt wurden. Auch der Name „Stand der Dinge“ geht auf ihre Vorschläge zurück und wurde von der Projektgruppe des Greendeals ausgewählt.

Der „Stand der Dinge“ ist während der regulären Öffnungszeiten des Wertstoffhofs zugänglich und setzt ein sichtbares Zeichen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag.

 

Die Projektbeteiligten freuen sich über die Eröffnung des Umsonstcontainers „Stand der Dinge“: v.l. Lena Wallaschek, Johannes Balk (CEB), Nicole El Sebai (AG Zero Waste), Gaby Schuller (AG Zero Waste), Katharina Probst (Zukunftsraum Coburg), Oberbürgermeister Dominik Sauerteig, Julian Hauschild (Repair Café), Holger Schmidt (Repair Café)

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